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Ökologische Funktion des Bären

Der König des Waldes

"Der Bär steht im heimischen Ökosystem ohne Frage an der Spitze der Nahrungspyramide. Seinen Beutegreiferkollegen Wolf und Luchs kann er ihre Beute streitig machen. Wo immer er ein von einem Wolf oder Luchs erlegtes Tier findet, wird der Bär darum kämpfen. Seine Größe bringt ihm hier Vorteile. Selbst gegen ein Rudel Wölfe kann sich ein ausgewachsener Bär durchsetzen. Das rechtfertigt den Aufwand, einen so massigen Körper zu erhalten. Diese Form des Nahrungsopportunismus wird von Ökologen "Kleptoparasitismus" genannt.

 

Der Bär hat keine echten Konkurrenten und sein einziger richtiger Feind ist der Mensch. Adler und Uhu können zwar einem Jungbären gefährlich werden, viel eher fallen diese allerdings einem fremden Männchen der eigenen Art zum Opfer, welches sich mit dem Muttertier paaren möchte. In seiner Nahrungswahl ist der Bär flexibel und passt sich als Opportunist an Veränderungen oder Engpässe rasch an."

Textquelle: "Bären" J. Vogeltanz & P. Molinari,Österreichischer Jagd- und Fischerei-Verlag

 

Auf Schalenwildbestände hat der Bär keinen wesentlichen Einfluss, da er nur selten selber jagt und Fleisch in erster Linie im Frühling als Fallwild konsumiert.

Bären sind gute Schwimmer, die auch zu Fisch oder Amphibien nicht Nein sagen. (© G. Rauer)
Bären sind gute Schwimmer, die auch zu Fisch oder Amphibien nicht Nein sagen. (© G. Rauer)
Der König des Waldes. (© G. Rauer)
Der König des Waldes. (© G. Rauer)