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Zäune

Ein Zaun für jeden Fall?

Zäunung ist ein gutes Mittel, um das Vieh auf den Weideflächen zu lenken, es optimal mit Futter zu versorgen und die Weiden sinnvoll ökologisch und ökonomisch zu managen. Der richtige Zauntyp kann das Weidevieh auch vor Bär, Wolf und Luchs schützen. Welche Art der Zäunung sinnvoll ist, hängt von der Landschaft, der Nutzviehart und dem Beutegreifer ab.

 

Entweder wird das gesamte Weidegebiet gezäunt oder es werden nur Bereiche für die Nacht, sogenannte Nachtpferche, eingezäunt.

 

In flachen Weidegebieten ist ein Nutztierschutz mittels Elektrozaun sehr gut möglich während dies in den Alpen  sehr viel schwieriger bis unmöglich sein kann. Daher besteht auch seitens Vertretern der Landwirtschaftskammern die Forderung nach einer wolfsfreien Zone in den Alpen.

Elektrozäune

Alle drei großen Beutegreifer reagieren empfindlich auf elektrische Schläge. Daher sind elektrifizierte Litzenzäune oder Netzzäune ein gutes und erprobtes Mittel in der Abwehr von Bär, Wolf und Luchs. Die Voraussetzungen für einen funktionierenden Schutz sind mind. 3.000 Volt Spannung, gute Erdung, geeignetes Material und ein geeignetes Gelände.

 

Eine bessere Sichtbarkeit für Nutz- und Wildtiere bieten Flatterbänder, die am Zaun angebracht werden sowie farbige Litzen.

 

Ausführliche Information zu diesem Thema enthält die Broschüre "Wolfschutzzäune für Kleinvieh", veröffentlicht von AGRIDEA.

Schafherde hinter Elektrozaun
Schafherde hinter Elektrozaun

Festzäune

Ein nicht elektrischer Festzaun aus Maschendraht kann für eher kleinräumige Tierhaltung wie bei Hobyhaltern zum Einsatz kommen.

Der Zaun sollte mindestens 200 cm hoch sein und zusätzlich einen Untergrabeschutz haben.